Staatsanwaltschaft und Zoll haben am Dienstag umfangreiche Ermittlungen gegen eine Dresdner Firma im Garten- und Landschaftsbau sowie Tiefbau aufgenommen. Den sechs Beschuldigten im Alter von 30 bis 50 Jahren wird vorgeworfen, von 2021 bis 2024 Sozialversicherungsbeiträge nicht abgeführt und Lohnsteuer hinterzogen zu haben, teilten die Behörden mit.
Bei landesweiten Durchsuchungen am Dienstag gegen 16:30 Uhr wurden in Dresden und Mittelsachsen 16 Geschäfts- und Wohnräume durchsucht.
Mehr als 140 Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit, unterstützt von 80 Bundespolizisten, sicherten umfangreiches Beweismaterial wie Geschäftsunterlagen, Laptops und Mobiltelefone.
Die Ermittlungen dauern nach Angaben der Staatsanwaltschaft Dresden weiter an. Es wurden Vermögensarrests in sechsstelliger Höhe verhängt und Geschäftskonten gepfändet.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, durch Vorgänger- und Nachfolgefirmen hohe Umsätze erzielt, aber ungewöhnlich niedrige Lohnkosten gemeldet und Bargeldauszahlungen von knapp 4 Millionen Euro getätigt zu haben.
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