Herzinfarkt-Sterblichkeit in Sachsen-Anhalt deutlich gesenkt

In Sachsen-Anhalt ist die Herzinfarkt-Sterblichkeit in den letzten Jahren erheblich gesenkt worden. Laut dem Deutschen Herzbericht liegt die altersstandardisierte Sterberate nun bei 56 pro 100.000 Einwohner.

Dies ist ein Rückgang im Vergleich zu 2014, als Sachsen-Anhalt die höchste Sterberate in Deutschland mit 97 pro 100.000 Einwohner aufwies, teilte das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung mit.

Die Verbesserung wird auf verschiedene Faktoren zurückgeführt, darunter Fortschritte in der Akutversorgung von Herzinfarktpatienten und eine optimierte Rettungskette. Auch die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung hat zugenommen, was sich positiv auf das Alarmierungsverhalten auswirkt.

Menschen, die die Symptome eines Herzinfarkts kennen, handeln im Notfall schneller und rufen umgehend den Notarzt.

Zusätzlich hat die seit 2018 durchgeführte Aufklärungskampagne „Herzwoche“ zur Infarktprävention in Sachsen-Anhalt beigetragen. Diese Initiative hat das Bewusstsein für die Ursachen und Risiken von Herz-Kreislauf-Erkrankungen geschärft und die Bevölkerung über gesunde Lebensweisen informiert.

Die Kampagne wird als wichtiger Motor für die Verbesserung der Gesundheitskompetenz in der Region angesehen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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