Für die städtebauliche Entwicklung im Burgenlandkreis sind in diesem Jahr Fördermittel in Höhe von rund 14,5 Millionen Euro bewilligt worden. Das teilte das Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt am Mittwoch mit.
Die Gelder, die jeweils zur Hälfte von Bund und Land bereitgestellt werden, fließen in die Programme ‚Wachstum und nachhaltige Erneuerung‘, ‚Lebendige Zentren‘ und ‚Sozialer Zusammenhalt‘.
Die größten Einzelbeträge erhalten die Städte Hohenmölsen mit rund 5,4 Millionen Euro und Naumburg mit etwa 4,2 Millionen Euro. In Hohenmölsen sind unter anderem der Ausbau der ‚Grünen Achse‘ Ernst-Thälmann-Straße für rund 1,4 Millionen Euro und der Einbau eines Aufzugs im Rathaus für etwa 180.000 Euro vorgesehen.
In Naumburg soll das ehemalige Gebäude der Jägerkaserne saniert und zu einer zentralen Museumsverwaltung umgebaut werden.
Weitere Mittel gehen an die Städte Lützen (700.000 Euro), Osterfeld (575.780 Euro), Teuchern (550.400 Euro), Weißenfels (2.448.880 Euro) und Zeitz (653.143 Euro). Landesweit fließen in diesem Jahr rund 91,2 Millionen Euro Fördermittel in die städtebauliche Entwicklung Sachsen-Anhalts.
Infrastrukturministerin Lydia Hüskens betonte, attraktive Zentren im ländlichen Raum seien wichtiger denn je, um lebenswerte Wohnquartiere abseits der Ballungsräume zu schaffen.
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