Sachsen-Anhalt hat im vergangenen Jahr 3,39 Millionen Gästeankünfte und mehr als 8,23 Millionen Übernachtungen in gewerblichen Beherbergungsbetrieben verzeichnet. Das teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag mit.
Die Gästeankünfte stiegen damit leicht um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während die Übernachtungen um 1,4 Prozent auf 8,23 Millionen zurückgingen.
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei 2,4 Tagen. Das Rekordniveau aus dem Vorpandemiejahr 2019 wurde noch nicht wieder erreicht.
Die stärkste Reiseregion blieb der Harz mit einem Anteil von 35,8 Prozent an allen Übernachtungen. Unter den internationalen Gästen stellten Besucher aus den Niederlanden, Dänemark und Polen die größten Gruppen.
Für das laufende Jahr kündigte das Land mehrere touristische Höhepunkte an.
Dazu zählt die etappenweise Wiedereröffnung des Stiftsbergs in Quedlinburg ab dem 28. März. Zudem finden 2026 Jubiläumsveranstaltungen zu 30 Jahren Lutherstätten in Sachsen-Anhalt statt.
Für die Zukunft sind unter anderem das Festival der Moderne in Magdeburg 2027 und die Landesgartenschau in Wittenberg 2028 geplant.
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