Sportgericht verhängt Teilausschluss und Geldstrafe gegen 1. FC Magdeburg nach Fan-Ausschreitungen

Der 1. FC Magdeburg ist nach den Vorfällen beim Spiel gegen Dynamo Dresden zu zwei Zuschauer-Teilausschlüssen verurteilt worden, wobei eine Partie davon auf Bewährung ausgesetzt wurde. Darüber hinaus müssen die Blau-Weißen eine Gesamtgeldstrafe von 186.600 Euro zahlen, wie der Zweitligist am Dienstag mitteilte.

Bei dem Spiel am 24. Januar 2026 hatten Magdeburger Fans unter anderem Pyrotechnik gezündet, wofür das Sportgericht eine Geldstrafe von 126.600 Euro verhängte. Zudem kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Magdeburger Zuschauern und Polizeikräften. Für diese Vorfälle wurden die Teilausschlüsse verhängt. Weiterhin muss der Verein für diese Vorfälle 60.000 Euro zahlen.

Die Maßnahme des teilweisen Ausschlusses der Zuschauer greift bereits am 26. Spieltag beim kommenden Heimspiel am 13. März 2026 gegen den SV Darmstadt 98. In diesem Zusammenhang müssen die Blöcke 3 bis 6 der Nordtribüne geschlossen bleiben.

Dem ursprünglichen Strafantrag des DFB-Kontrollausschusses hatte der FCM nicht zugestimmt, gegen das am heutigen Tage eingegangene Urteil des Sportgerichtes will er aber keine weiteren Rechtsmittel einlegen. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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