Die Landtagsfraktion dere Grünen in Sachsen-Anhalt hat den Sicherheitsbehörden für ihr Vorgehen nach der Festnahme eines 21-jährigen Mannes in Magdeburg gedankt. Der Mann aus Zentralasien soll islamistisch motivierte Anschlagspläne auf größere Menschenmengen gehabt haben.
Der innenpolitische Sprecher der Fraktion, Sebastian Striegel, sagte am Dienstag, dass mögliche Anschlagspläne offenbar zu einem sehr frühen Zeitpunkt erkannt und vereitelt werden konnten.
„Alles, was wir bisher über das Geschehen wissen, deutet auf ein gutes Ineinandergreifen von zivilgesellschaftlichen Hinweisen und sicherheitsbehördlichen Maßnahmen hin“, sagte er. Der Mann war am vergangenen Freitag in Gewahrsam genommen worden, das Innenministerium bereitet eine Abschiebungsanordnung vor.
Gleichzeitig mahnte der Grünen-Politiker, Prävention und Aufklärung in der Auseinandersetzung mit islamistischem Extremismus dauerhaft zu stärken.
Die Gefahr islamistisch motivierter Anschläge steige und falle in Wellen. Entscheidend bleibe, Radikalisierung früh zu erkennen und ihr entschieden zu begegnen, so Striegel.
Sicherheit könne nur mit einer Kombination aus Gefahrenabwehr, Bedrohungsmanagement und wirksamer Präventionsarbeit gewährleistet werden.
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