KfW will mehr Büropräsenz durch Anreize statt Zwang erreichen

Die staatliche Förderbank KfW will, dass ihre Beschäftigten wieder häufiger im Büro und weniger im Homeoffice arbeiten.

In der KfW sind 40 Prozent Büropräsenz Pflicht, die Zielquote für den Vorstand liegt aber bei „mindestens 50 Prozent im Büro“, wie der für Finanzen und Personal zuständige Vorstand Bernd Loewen dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe) sagte.

Auf Zwangsmaßnahmen wie etwa die Kündigung ihrer Homeoffice-Vereinbarung will das Institut dabei aber verzichten. „Wir waren uns bewusst, dass eine Anpassung dieser Regelung zu erheblicher Unzufriedenheit unter den Mitarbeitenden geführt hätte – auch bei jenen, die derzeit bereits mehr als die Hälfte ihrer Arbeitszeit vor Ort verbringen“, sagte Loewen.

Stattdessen setzt die KfW laut Loewen auf freiwillige Anreize. „Zu unseren Highlights zählt unser Digi-Café mit sehr moderaten Preisen, das von der Belegschaft extrem gut angenommen wird“, so Loewen. „Zudem haben wir eine monatlich stattfindende kostenlose After-Work-Veranstaltungsreihe an allen Standorten ins Leben gerufen.“ Auch über ein Fitnessstudio könne man perspektivisch nachdenken.

Trotz der Bemühungen um mehr Büropräsenz will die KfW ihre Büroflächen weiter verringern. Die KfW habe bereits „mehrere Tausend Quadratmeter an externen Büroflächen in Frankfurt“ abgemietet. „Aktuell arbeiten wir an einer weiter angepassten Flächenstrategie ab 2029“, sagte Loewen. Er gehe davon aus, dass sich dabei der externe Flächenbedarf weiter reduzieren werde.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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