Union lehnt Klarnamenspflicht im Internet ab und setzt auf IP-Adressen-Speicherung

Die Union hat dem Vorstoß des früheren Bundesverfassungsgerichtspräsidenten Andreas Voßkuhle, eine Klarnamenspflicht im Internet einzuführen, eine Absage erteilt

„Eine generelle Klarnamenpflicht im Internet halte ich für überzogen“, sagte ihr erster Parlamentsgeschäftsführer, Steffen Bilger (CDU), dem „Tagesspiegel“. „Für mich ist entscheidend, dass unsere Sicherheitsbehörden bei strafbaren Handlungen die Möglichkeit haben, Täter effektiv zu identifizieren.“

Es sei daher „gut, dass wir in der Koalition die Pflicht zur Speicherung von IP-Adressen vereinbart haben, um die Strafverfolgung bei schwerer Kriminalität zu erleichtern“, so Bilger.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Siemens Energy prüft Mega-Abspaltung: 17.000 Mitarbeiter in Sparte „Transformation of Industry“ betroffen

    Siemens Energy prüft eine Abspaltung der Sparte „Transformation of Industry“. Das geht aus einem internen Papier hervor, über das das „Manager-Magazin“ berichtet. Die Konzernstrategen kommen demnach zu dem Schluss, dass…

    Unions-Außenpolitiker Hardt: Straße von Hormus militärisch schützen – Energiesicherheit für Deutschland und Weltwirtschaft

    Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), bezeichnet die freie Passage durch die Straße von Hormus als strategisch wichtig für Deutschland und die Weltwirtschaft.Hardt sagte der „Rheinischen Post“: „Energiesicherheit…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert