Bahn-Chefin Palla entschuldigt sich nach Wintersturm Elli und verteidigt Zugausfälle

In einer ersten Bilanz nach Wintersturm „Elli“ bittet die Vorstandschefin der Deutschen Bahn, Evelyn Palla, die Kunden um Entschuldigung und verteidigt die Zugausfälle.

„Ich danke den vielen tausenden Reisenden, die in den letzten Tagen viel Geduld mitbringen mussten“, sagte Palla der „Bild“. Rund 3.000 Kilometer Schienennetz waren im Norden betroffen und mussten vom Eis befreit werden. „Das entspricht in etwa dem Gesamtnetz der Schweizerischen Bundesbahnen. Ich habe großen Respekt davor, wie unsere Räumteams diesem Schnee trotzten. Eine starke Leistung“, sagte die Bahnchefin.

Angesichts der Kritik an den massiven Zugausfällen verteidigte Palla das vorsorgliche Herunterfahren des Betriebs: „Die Sicherheit unserer Fahrgäste und Beschäftigten auf den Zügen hat für mich höchste Priorität. Unser Ziel war, dass keine Züge während des Wintersturms auf freier Strecke liegenbleiben, womöglich ohne Strom und ohne Heizung. Dieses Ziel haben wir erreicht.“ Damit sei die Sicherheit zu jedem Zeitpunkt gewährleistet gewesen, erklärte die Managerin.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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