Polizei ermittelt Frau nach Serie von Einbrüchen und Betrug in Freiberg

Die Polizeidirektion Chemnitz hat eine 29-jährige Frau als Tatverdächtige in einer Serie von Diebstahls- und Betrugsdelikten in Freiberg und Oederan ermittelt. Die Polizei teilte am Donnerstag mit, dass die Frau inzwischen in Untersuchungshaft sitzt.

Den Ermittlungen zufolge soll sie von April bis September vergangenen Jahres etwa zwei Dutzend Straftaten begangen haben.

Der Polizei zufolge drang die Beschuldigte unter anderem im Mai in eine Wohnung auf dem Freiberger Wasserberg ein, während die Bewohner schliefen, und entwendete Bargeld sowie eine Kreditkarte. Mit der Karte tätigte sie widerrechtliche Zahlungen und Auszahlungen in Höhe von 3.000 Euro.

Bei einer Kontrolle im Juli fanden Beamten bei der Frau Einbruchswerkzeug, zahlreiche Schlüssel, Geldkarten und fremde Briefe. Für zwei weitere Wohnungseinbrüche Mitte Juni, bei denen Schmuck, Bargeld und Karten im Wert von etwa 13.000 Euro gestohlen wurden, ist sie ebenfalls tatverdächtig.

Laut Polizei fand die Festnahme der Frau im Oktober statt, nachdem die Staatsanwaltschaft Chemnitz einen Haftbefehl erwirkt hatte.

Die Beschuldigte habe sich teilweise zu den Taten eingelassen. Sie soll die Tatbeute für ihren Lebensunterhalt und Betäubungsmittelkonsum genutzt haben.

Der Gesamtschaden wird auf mindestens 20.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen umfassen auch den Verdacht des Verletzens des Briefgeheimnisses, da die Frau in mindestens sieben Fällen Geldkarten aus Postsendungen aus Briefkästen in mehreren Freiberger Straßen entwendet haben soll.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Gefahrenstoffeinsatz in Chemnitzer Wohnung: Explosive Substanzen entdeckt

    In einer Wohnung auf dem Chemnitzer Sonnenberg haben Einsatzkräfte am Montag eine Vielzahl von Gefäßen mit chemischen Substanzen entdeckt. Wie die Polizeidirektion Chemnitz mitteilte, waren die Behörden bereits seit dem…

    Innenministerkonferenz: Hessen und Sachsen fordern Indymedia-Verbot und gemeinsame Datei gegen Linksextremismus

    Die Innenminister von Hessen und Sachsen dringen vor der Innenministerkonferenz in Hamburg auf ein schärferes Vorgehen gegen linksextreme Gewalt.Hessen fordert laut der „Welt“ unter anderem die Prüfung eines Verbots der…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert