Zugunglück in Spanien: Mindestens 39 Tote nach Kollision von Hochgeschwindigkeitszügen bei Córdoba

Bei dem Zugunglück im Süden Spaniens vom Sonntagabend ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 39 Menschen gestiegen.

Mehr als 152 Personen wurden den offiziellen Angaben vom Montag zufolge verletzt, davon befinden sich 48 im Krankenhaus, 13 auf der Intensivstation. Der spanische Verkehrsminister Óscar Puente erklärte, dass die Zahl der Todesopfer noch nicht endgültig sei und weiter steigen könne.

Das Unglück ereignete sich nahe der Gemeinde Adamuz bei Córdoba, als ein Iryo-Hochgeschwindigkeitszug der italienischen Gesellschaft Trenitalia entgleiste und auf das benachbarte Gleis geriet. Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden Hochgeschwindigkeitszug von Renfe. Beide Züge waren mit hoher Geschwindigkeit unterwegs, der Iryo-Zug von Málaga nach Madrid und der Renfe-Zug von Madrid nach Huelva.

Die Ursache des Unfalls ist bislang noch unklar. Der entgleiste Zug war erst seit 2022 in Betrieb und hatte seine letzte Inspektion vier Tage vor dem Unfall. Verkehrsminister Puente bezeichnete den Vorfall als „extrem seltsam“, da der Unfall auf einem geraden und kürzlich renovierten Streckenabschnitt geschah. Eine Untersuchung soll die genauen Ursachen klären.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Bundeskabinett beschließt neue digitale Ermittlungsbefugnisse für BKA und Bundespolizei

    Das Bundeskabinett hat Erweiterungen der digitalen Ermittlungsbefugnisse von Bundeskriminalamt (BKA) und Bundespolizei verabschiedet.Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) nannte die neuen Möglichkeiten am Mittwoch in Berlin einen „großen Meilenstein“. Er erklärte, dass…

    Dax rutscht leicht ins Minus: Stabilisierung um 24.000 Punkte vor US-Zinsentscheid und EZB-Sitzung

    Der Dax ist am Mittwoch nach einem eher positiven Start in den Handelstag bis zum Mittag leicht ins Minus gerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.005 Punkten…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert