Cyberangriff auf Dresdner Kunstsammlungen trifft digitale Infrastruktur

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) sind Opfer eines gezielten Hackerangriffs geworden. Das teilte der Museumsverbund am Donnerstag mit.

Von dem Angriff am Mittwoch sind weite Teile der digitalen Infrastruktur betroffen, während die physische Sicherheit der Museen uneingeschränkt gewährleistet sei und die Häuser für Besucher geöffnet bleiben.

Die telefonische und digitale Erreichbarkeit der SKD ist derzeit stark eingeschränkt; der Online-Shop und der Besucherservice sind nicht erreichbar.

Wann alle Systeme wieder verfügbar sein werden, ist noch unklar. Ein interner Krisenstab hat seine Arbeit aufgenommen, und IT-Spezialisten sowie Forensik-Dienstleister arbeiten an der Bereinigung und dem Wiederaufbau.

Der Museumsverbund steht nach eigenen Angaben in enger Abstimmung mit der Polizeidirektion Dresden und dem Landeskriminalamt Sachsen.

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden prüft die Übernahme der Ermittlungen. Fortlaufende Informationen werden auf einer Website des Sächsischen Staatsministeriums für Kultur und Tourismus bereitgestellt.

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