Berliner Strom-Anschlag: Hunderte Hinweise und neue Spuren nach Belohnungsausschreibung

Bei den Ermittlungen nach dem Anschlag auf die Berliner Stromversorgung haben die Behörden offenbar auch einige Hinweise auf konkrete Spuren erhalten.

„Die Belohnung von einer Million Euro zur Ermittlung der Täter des Anschlags auf die Energieinfrastruktur in Berlin hat zu mehreren Hundert Hinweisen aus der Bevölkerung geführt“, sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums (BMI) der „Bild“ (Mittwochausgabe). „Allen Hinweisen wird nachgegangen. Einige Spuren werden aktuell intensiver verfolgt. Die Ermittlungen laufen. BKA und Verfassungsschutz arbeiten gemeinsam an der Aufklärung des Anschlags.“

Die Spezialisten von BKA und Verfassungsschutz gleichen die neuen Aussagen derzeit mit den Tatortprofilen vergangener Jahre ab, berichtet die Zeitung. Im Fokus stehen dabei neben dem Anschlag auf das Tesla-Werk 2024 in Grünheide insbesondere die Anschläge auf S-Bahn-Kabel in Pankow (2021) und Umspannwerke in Charlottenburg (2018). Während die „Vulkangruppe“ über Jahre hinweg fast keine forensischen Spuren hinterließ, liefern die aktuellen Zeugenhinweise nun offenbar erstmals erste Ermittlungsansätze, heißt es unter Berufung auf Ermittlerkreise.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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