Arbeitsmarkt Dezember 2025: Erwerbstätigkeit sinkt leicht, Erwerbslosigkeit steigt deutlich

Im Dezember 2025 waren rund 45,9 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept) erwerbstätig.

Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ging die Zahl der Erwerbstätigen damit saisonbereinigt geringfügig gegenüber dem Vormonat zurück (-5.000 Personen; 0,0 Prozent). Von Mai bis November 2025 war sie gegenüber dem Vormonat durchschnittlich um 11.000 Personen zurückgegangen.

Nicht saisonbereinigt nahm die Zahl der Erwerbstätigen im Dezember 2025 gegenüber November 2025 um 126.000 Personen (-0,3 Prozent) ab. Dieser Rückgang gegenüber dem Vormonat fiel stärker aus als im Dezember-Durchschnitt der Jahre 2022 bis 2024 (-109.000 Personen).

Im Vorjahresvergleich gegenüber Dezember 2024 sank die Zahl der Erwerbstätigen im Dezember 2025 um 69.000 Personen (-0,2 Prozent). In den Monaten Oktober und November 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -0,1 Prozent gelegen. Damit setzte sich der seit August 2025 auf dem Arbeitsmarkt erkennbare Abwärtstrend im Vorjahresvergleich fort.

Im Durchschnitt des 4. Quartals 2025 gab es nach vorläufigen Berechnungen rund 46,1 Millionen Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland (Inlandskonzept). Im Vergleich zum Vorquartal sank die Zahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt um 25.000 Personen (-0,1 Prozent). Ausführliche Ergebnisse zum 4. Quartal 2025 erscheinen am 18. Februar 2026.

Im Dezember 2025 waren nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung 1,60 Millionen Personen erwerbslos. Das waren 184.000 Personen oder 13,0 Prozent mehr als im Dezember 2024. Die Erwerbslosenquote stieg auf 3,6 Prozent und zeigte damit im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Anstieg um 0,4 Prozentpunkte (Dezember 2024: 3,2 Prozent).

Bereinigt um saisonale und irreguläre Effekte lag die Erwerbslosenzahl im Dezember 2025 mit 1,68 Millionen Personen um 7.000 Personen über dem Vormonat November (0,4 Prozent). Die bereinigte Erwerbslosenquote lag unverändert bei 3,8 Prozent, so das Bundesamt.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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