Zum Auftakt des 21. Spieltags in der 2. Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Magdeburg bei Greuther Fürth mit 5:4 gewonnen. In der parallel ausgetragenen Partie Preußen Münster gegen den VfL Bochum gab es nach einem 1:1 keinen Sieger.
Die Partie in Fürth war von Anfang an spektakulär und begann eigentlich mit einem Traumstart für die Gastgeber, die nach einer Ecke durch Brynjar Bjarnason in Führung gingen. Doch die Magdeburger drehten das Spiel schnell zu ihren Gunsten und führten bereits nach 33 Minuten mit 5:1. Mateusz Zukowski erzielte dabei zwei Treffer für die Gäste.
Die Fürther kämpften sich jedoch zurück und verkürzten durch Tore von Doni Arifi und Jan Elvedi auf 3:5 zur Halbzeit. Im zweiten Durchgang gelang Sayf Ltaief der Anschlusstreffer zum 4:5, doch die Magdeburger verteidigten ihre Führung.
Für Greuther Fürth bedeutete die Niederlage, dass sie weiterhin am Tabellenende der 2. Bundesliga stehen. Der 1. FC Magdeburg hingegen konnte sich durch den Sieg vorübergehend auf einen Nicht-Abstiegsplatz verbessern.
Die Partie von Preußen Münster gegen den VfL Bochum begann ausgeglichen, doch Münster nutzte seine Chancen effizienter. Imad Rondic erzielte in der 35. Minute den Führungstreffer für die Gastgeber. Der Leihspieler aus Köln wurde durch einen präzisen Flachpass von Kapitän Hendrix in Szene gesetzt und überwand den Bochumer Torhüter Horn mit einem gefühlvollen Lupfer.
Bochum hatte in der ersten Halbzeit mehrere Gelegenheiten, den Ausgleich zu erzielen. Besonders Koji Miyoshi kam in der 14. Minute zu einer großen Chance, scheiterte jedoch am herausstürmenden Keeper Schenk. Auch in der zweiten Halbzeit drängte Bochum auf den Ausgleich, doch die Abwehr von Münster stand sicher. Trotz der Einwechslung von frischen Kräften wie Moritz Kwarteng und Oliver Olsen gelang es den Gästen nicht, die Abwehr von Preußen Münster zu überwinden.
Mit diesem Sieg kletterte Münster in der Tabelle auf den zwölften Platz und baute den Vorsprung auf die Abstiegszone aus. Bochum hingegen verpasste die Chance, sich in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren und muss den Blick vorerst wieder nach unten richten. Die Partie war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Wechseln, die jedoch das Ergebnis nicht mehr beeinflussen konnten.
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