Union Berlin und Eintracht Frankfurt trennen sich 1:1 – Frankfurt klettert auf Platz sieben

Zum Auftakt des 21. Spieltags in der Fußball-Bundesliga haben sich Union Berlin und Eintracht Frankfurt mit einem 1:1 unentschieden getrennt. Für die Gäste war es ein besonderes Spiel, denn mit Albert Riera betrat ein neuer Cheftrainer die Frankfurter Bank. Die Hauptstädter hatten im bisherigen Jahr noch nicht viel Grund zur Freude und wollten zu Hause gegen den Tabellenneunten unbedingt Punkte einfahren.

Die Partie begann mit vorsichtigem Abtasten. Eintracht Frankfurt übernahm von Beginn an den Ballbesitz, ohne jedoch klare Torchancen herauszuspielen. In den ersten Minuten dominierten die Gäste mit langen Passstafetten, während Union Berlin zunächst auf Konter lauerte. Bereits nach wenigen Minuten sorgten die Fans der Berliner für Aufsehen: Pyrotechnik auf den Tribünen führte zu Unterbrechungen und verlangsamte das Spielgeschehen.

Trotz des überwiegenden Ballbesitzes der Frankfurter kam kaum Gefahr vor dem Tor der Berliner auf. Die Gäste versuchten immer wieder, über die Außenbahnen Druck zu erzeugen, doch ihre Angriffe verpufften meist vor dem Strafraum. Union nutzte das Spiel über die Flügel, blieb jedoch zunächst harmlos. Die größte Chance vor der Pause hatte Kemlein mit einem Fernschuss, den Frankfurts Torhüter Kaua Santos jedoch sicher abwehrte.

Die Hausherren agierten in der Defensive diszipliniert und setzten auf gelegentliche Vorstöße. Frankfurt kombinierte sich über die linke Seite gut durch, aber immer wieder fehlte der finale Pass oder das Timing im Strafraum. Die erste Halbzeit endete torlos, wobei die Ballbesitzstatistik der Hessen mit über 70  Prozent ein deutliches Bild zeichnete – zwingende Aktionen blieben jedoch aus.

Nach der Pause zeigte Frankfurt mehr Initiative. Die Ballkontrolle blieb hoch, und die Gäste suchten die Lücken in der Berliner Defensive. Einige Chancen durch Höjlund und Kalimuendo blieben jedoch ungenutzt, und die Berliner verteidigten geschickt. Auf der anderen Seite sorgten Eckbälle und Distanzschüsse für leichte Aufregung, doch bis zur 84. Minute blieb es beim 0:0.

Dann überschlugen sich die Ereignisse: Nathaniel Brown erzielte nach einem vorbereitenden Spielzug das 1:0 für die Eintracht. Kurz nach seinem Tor musste Brown zwar kurz behandelt werden, konnte die Partie aber leicht humpelnd fortsetzen. Nur zwei Minuten später sah Frankfurts Oscar Höjlund Gelb-Rot, Unions Leopold Querfeld verwandelte den Elfmeter sicher zum Ausgleich.

Mit dem Unentschieden rückt Frankfurt hoch auf Platz sieben, Union bleibt auf Rang neun.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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