Bevölkerung im Ruhestand wächst in Sachsen-Anhalt

Der Anteil der Menschen im Rentenalter in Sachsen-Anhalt wird in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. Das teilte das Statistische Landesamt am Freitag mit.

Während die Gesamtbevölkerung des Landes von 2022 bis 2040 voraussichtlich um rund 15 Prozent sinkt, steigt die Zahl der über 67-Jährigen kontinuierlich von 531.900 im Basisjahr 2022 auf 561.100 Personen im Prognosejahr 2040 an, ein Plus von 5,5 Prozent.

Der Anteil der 67-Jährigen und Älteren an der Gesamtbevölkerung erhöht sich von 24,7 Prozent (2022) auf 30,4 Prozent (2035). Anschließend wird die Zahl der Personen im Rentenalter zwar wieder zurückgehen, der Anteil bleibt mit 30,7 Prozent (2040) aber höher als zuvor.

Besonders deutlich wird die Entwicklung am sogenannten Altenquotienten, der beschreibt, wie viele Personen im Rentenalter auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter kommen. Lag der Wert 2022 noch bei 42,21, könnte er bis 2040 auf 56,91 steigen.

Innerhalb des Landes zeigen sich dabei deutliche Unterschiede.

In ländlichen Regionen ist der Anteil älterer Menschen häufig höher als in den Städten. Die beiden Oberzentren Magdeburg und Halle (Saale) besaßen 2022 eine relativ junge Altersstruktur und dementsprechend niedrige Altenquotienten.

Eine Ausnahme bildete die kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau mit dem höchsten Altenquotienten (53,35) des Bundeslandes. Der höchste Altenquotient wird 2040 für den Altmarkkreis Salzwedel (69,83) prognostiziert.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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