Arbeitslosigkeit in Sachsen stagniert auf hohem Niveau

Die Arbeitslosigkeit in Sachsen ist im Februar nicht weiter gestiegen, verharrt aber auf einem hohen Niveau. Das teilte die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit mit.

Im Freistaat waren im Februar rund 157.500 Menschen ohne Arbeit, lediglich 51 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote bleibt damit bei 7,3 Prozent.

Im Vergleich zum Februar des Vorjahres ist die Zahl der Arbeitslosen jedoch um etwa 7.300 Personen oder 4,8 Prozent gestiegen.

Klaus-Peter Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion, sprach von einer unverändert schwierigen Lage, die vor allem von wirtschaftlichen Unsicherheiten geprägt sei. Eine Trendwende sei derzeit nicht abzusehen.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften verharre auf niedrigem Niveau.

Die regionalen Unterschiede im Freistaat sind groß. Die niedrigste Arbeitslosenquote hat der Landkreis Meißen mit 5,9 Prozent, die höchste die Stadt Chemnitz mit 9,9 Prozent.

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ging im Dezember 2025 im Vorjahresvergleich um 16.100 Stellen zurück. Den stärksten Beschäftigungsaufbau gab es im Gesundheitswesen und im Heim- und Sozialwesen, während das verarbeitende Gewerbe den größten Rückgang verzeichnete.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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