Arbeitsmarkt im Januar 2026: Erwerbstätigkeit sinkt weiter, Erwerbslosigkeit steigt deutlich

Im Januar 2026 waren rund 45,5 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig.

Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ging die Zahl der Erwerbstätigen damit saisonbereinigt erneut gegenüber dem Vormonat zurück (-14.000 Personen). Von Mai bis Dezember 2025 war sie gegenüber dem Vormonat durchschnittlich um 12.000 Personen zurückgegangen.

Nicht saisonbereinigt nahm die Zahl der Erwerbstätigen im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 wie saisonal üblich ab, und zwar um 369.000 Personen (-0,8 Prozent). Dieser Rückgang gegenüber dem Vormonat fiel stärker aus als im Januar-Durchschnitt der Jahre 2023 bis 2025 (-332.000 Personen; -0,7 Prozent).

Im Vorjahresvergleich gegenüber Januar 2025 sank die Zahl der Erwerbstätigen im Januar 2026 um 88.000 Personen (-0,2 Prozent). In den Monaten Oktober und November 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -0,1 Prozent gelegen, im Dezember 2025 ebenfalls bei -0,2 Prozent. Damit setzte sich der seit August 2025 auf dem Arbeitsmarkt erkennbare Abwärtstrend im Vorjahresvergleich weiter fort.

Im Januar 2026 waren nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung 1,86 Millionen Personen erwerbslos. Das waren 195.000 Personen oder 11,7 Prozent mehr als im Januar 2025. Die Erwerbslosenquote stieg auf 4,2 Prozent und zeigte damit im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Anstieg um 0,5 Prozentpunkte (Januar 2025: 3,7 Prozent).

Bereinigt um saisonale und irreguläre Effekte lag die Erwerbslosenzahl im Januar 2026 mit 1,75 Millionen Personen um 6.000 Personen über dem Vormonat Dezember (0,4 Prozent). Die bereinigte Erwerbslosenquote lag unverändert bei 4,0 Prozent, so das Bundesamt.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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