SPD kritisiert Spritpreiserhöhungen wegen Iran-Konflikt als „Abzocke“ und fordert mehr Markttransparenz

Die SPD hält die rapide steigenden Spritpreise an den Tankstellen wegen des Iran-Krieges für nicht gerechtfertigt. „Was wir an vielen Tanksäulen in unserem Land erleben, ist schlicht und ergreifend Abzocke“, sagte Fraktionsvize Esra Limbacher der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). „Die sehr frühen Preiserhöhungen sind nicht akzeptabel.“

„Das Benzin und der Diesel, die aktuell verkauft werden, wurden überwiegend zu deutlich niedrigeren Rohölpreisen eingekauft.“ Steigende Erwartungen dürften aber nicht einfach als Begründung für Preisaufschläge dienen, so der Vorsitzende des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD. „Es ist inakzeptabel, wenn geopolitische Unsicherheiten als Vorwand für überzogene Margen genutzt werden.“

Notwendig seien daher mehr Markttransparenz „und eine konsequente Kontrolle möglicher Ausnutzung von Krisensituationen“. Wer darüber hinaus steigende Weltmarktpreise sofort weitergebe, müsse sinkende Preise genauso schnell an die Kunden weiterreichen, forderte Limbacher.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Lehrermangel in Berlin sinkt auf 500 offene Stellen

    Berlins Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) hat sich zu Beginn des neuen Schuljahres zuversichtlich geäußert. „Vor drei Jahren hatten wir noch 1.500 fehlende Lehrer und jetzt sind es 500“, sagte Günther-Wünsch…

    Fressnapf-Gründer: Private-Equity-Partnerschaft war gute Wahl

    Fressnapf-Gründer Torsten Toeller empfiehlt Familienunternehmern eine Partnerschaft mit Private Equity. Zwei Jahre nach dem Einstieg des Investors Cinven zieht er eine positive Bilanz: „Für uns ist es eine gute Wahl…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert