Die Spezialisten der USBV-Gruppe der Landespolizei Sachsen-Anhalt sind im vergangenen Jahr zu 423 Einsätzen ausgerückt. Das teilte das Innenministerium in Magdeburg mit.
Der Schwerpunkt lag auf der landesweiten Übernahme und kriminaltechnischen Untersuchung von explosionsgefährlichen Stoffen.
Innenministerin Tamara Zieschang würdigte die Arbeit der Gruppe: „Die Spezialistinnen und Spezialisten unserer USBV-Gruppe stehen dort bereit, wo höchste Gefahr droht. Sie erkennen, entschärfen und untersuchen Spreng- und Brandvorrichtungen – eine Aufgabe, die höchste Fachkenntnis, körperliche Fitness und kontinuierliche Fortbildung verlangt.“
Die dem Landeskriminalamt angegliederte Gruppe war in 128 Fällen mit der Untersuchung von Asservaten wie industrieller Pyrotechnik oder selbstgebauten Gegenständen befasst, wobei die Gewichte bis zu 400 Kilogramm betrugen.
In 26 Fällen wurde sie zur Entschärfung unkonventioneller Spreng- oder Brandvorrichtungen alarmiert. Zudem unterstützte sie zehn Mal die Tatortarbeit nach Automatensprengungen und war neun Mal bei Funden militärischer Sprengstoffe im Einsatz.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

