Die Bodenrichtwerte für Bauland in Sachsen-Anhalt sind im Vergleich zu 2024 leicht gestiegen. Das teilte das Ministerium für Infrastruktur und Digitales mit.
Den höchsten Zuwachs von sieben Prozent verzeichnen demnach Gewerbegebiete, was als positives Signal für die Logistikbranche gewertet wird. Entlang von Autobahntrassen werden nun bis zu 100 Euro pro Quadratmeter erzielt.
Für Einfamilienhausgebiete stiegen die Werte im Landesdurchschnitt um fünf Prozent.
Der Spitzenwert liegt bei 450 Euro pro Quadratmeter in Halle-Lettin. In einigen dezentralen Ortschaften, etwa in der Altmark oder an der Grenze zu Brandenburg, liegen die Preise hingegen bei nur zehn Euro pro Quadratmeter.
Insgesamt ist das Land in 10.704 Bodenrichtwertzonen für Bauland eingeteilt.
Die Preise für landwirtschaftliche Flächen variieren stark mit der Bodenqualität. In der Magdeburger Börde werden über vier Euro pro Quadratmeter erreicht, während im Oberharz um Elbingerode und Hasselfelde nur 0,75 Euro gezahlt werden.
Die aktuellen Werte mit Stichtag 1. Januar 2026 sind kostenfrei im Geodatenportal des Landes einsehbar.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

