Sachsen-Anhalt führt Zulage für Ermittler bei Kindesmissbrauch ein

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hat eine monatliche Zulage für Polizeibeamte und Richter eingeführt, die im Bereich der Bekämpfung von sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen tätig sind. Das teilte Finanzminister Michael Richter mit.

Die sogenannte Erschwerniszulage beträgt 150 Euro und soll die besondere psychische Belastung dieser Arbeit anerkennen.

Die Bekämpfung dieser Straftaten und der Verbreitung entsprechender Darstellungen habe für die Ermittlungsbehörden der Landespolizei höchste Priorität, hieß es. Wer in diesem Bereich ermittle, sei einer dauerhaft hohen psychischen Belastung ausgesetzt.

Das Kabinett habe den Beschluss in seiner Sitzung am Dienstag gefasst.

Mit der finanziellen Anerkennung setze die Landesregierung ein Zeichen für die Arbeit, die viel Kraft und Stärke erfordere, so der Finanzminister. Die Zulage gilt für betroffene Bedienstete der Landespolizei sowie für Richterinnen und Richter.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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