Buckelwal in der Ostsee: Deutsche gespalten über private Initiative

Die Deutschen sind laut einer aktuellen Umfrage über den geplanten Transport des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals tief gespalten. 42 Prozent der Befragten halten die bisherigen Bemühungen für richtig, während 40 Prozent sie ablehnen, wie aus der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa hervorgeht, die von den Sendern RTL und ntv in Auftrag gegeben wurde. 18 Prozent der Befragten äußern sich unentschieden.

Besonders Frauen und jüngere Menschen unter 45 Jahren bewerten die private Aktion eher positiv. Auch bei der Frage nach einer Fortsetzung der Aktion gibt es keine klare Mehrheit: 39 Prozent sprechen sich dafür aus, die Aktion weiterzuführen, 45 Prozent sind dagegen. Vor allem Männer und ältere Befragte lehnen eine Fortsetzung ab, während Frauen und Jüngere eher dafür sind.

Unter den Gegnern einer weiteren Intervention plädiert eine deutliche Mehrheit für ein Ende der menschlichen Eingriffe. 74 Prozent der Befragten sind der Meinung, der Wal solle in Ruhe gelassen werden, 25 Prozent sprechen sich dafür aus, das Tier zu töten, um es von weiterem Leid zu erlösen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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