Die BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag hat vor den Risiken gewarnt, die mit einer verstärkten Fokussierung auf den Verteidigungs- und Rüstungssektor verbunden sind. Dies teilte Eric Recke, arbeitspolitischer Sprecher der Fraktion, mit.
Leipzigs Wirtschaftsbürgermeister Clemens Schülke (CDU) und Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) setzten auf Rüstungsprojekte, um die Schwächen des sächsischen Arbeitsmarktes zu kompensieren.
Recke betont, dass die Probleme des sächsischen Arbeitsmarktes nicht durch Rüstungsaufträge gelöst werden können. Er kritisiert, dass die Politik auf kurzfristige Lösungen setzt, während die Automobilindustrie schwächelt und die Jugendarbeitslosigkeit steigt. „Das ist nicht nur kurzsichtig, sondern auch gefährlich“, so Recke.
Die BSW-Fraktion verweist auf gescheiterte Rüstungsprojekte in der Region und fordert eine Wirtschaftspolitik, die auf nachhaltige und zukunftsfeste Branchen setzt. „Die Menschen in Leipzig und ganz Sachsen brauchen verlässliche Arbeitgeber und nicht Profite auf Kosten des Friedens“, erklärt Recke abschließend.
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