Im Landkreis Harz hat das Amt für Veterinärwesen einen zweiten Fall von „Animal Hording“ beendet. Das teilte die Stadt am Donnerstag mit.
Die Mitarbeiter haben unter Begleitung des Polizeireviers Harz rund 40 Katzen und mehrere Papageien sichergestellt, die nicht angemessen versorgt waren.
Die Tiere wurden von zwei Frauen unter tierschutzwidrigen Umständen gehalten. Die Harzer Amtstierärztin beurteilt die Situation: „Sie mussten im Dreck und Kot leben, es fehlte Futter und Wasser.
Außerdem waren sie nicht tierärztlich versorgt.“ Bei der Sicherstellung wurden zwei Mitarbeiterinnen durch Katzenbisse verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden.
Die Katzen und Vögel wurden zur Pflege in umliegende Tierheime im Landkreis Harz und angrenzende Landkreise übergeben. Die Sicherstellung läuft aktuell noch.
Foto: Landkreis Harz via dts Nachrichtenagentur

