Die Stadt Halle hat die kommunale Wärmeplanung beschlossen und damit den Startschuss für die Umsetzung gegeben. Dies teilte die Stadtverwaltung mit.
Bereits einen Tag nach dem Beschluss beginnt die Stadtwerke Halle mit dem Projekt „Großwärmepumpe Kläranlage Halle-Nord“, das Wärme aus gereinigtem Abwasser gewinnen und in das Fernwärmenetz einspeisen soll.
Oberbürgermeister Alexander Vogt betonte, dass durch schnelles Handeln Fördermittel in Höhe von 50 Millionen Euro vom Bund gesichert werden konnten. Dies sei ein wichtiger Schritt für die Stadt, um die Wärmeversorgung unabhängiger und preisstabiler zu gestalten.
Die Großwärmepumpe soll dazu beitragen, den CO2-Ausstoß um etwa 16.000 Tonnen jährlich zu senken und den Anteil fossiler Wärme in Halle zu reduzieren.
Die Stadtwerke planen zudem, jährlich rund 100 neue Fernwärmeanschlüsse zu realisieren und weitere Großprojekte vorzubereiten. Die kommunale Wärmeplanung bietet Eigentümern Orientierung, wo Fernwärme ausgebaut wird und wo dezentrale Lösungen günstiger sind.
Die Bürger können über einen digitalen Wärmeatlas Informationen zu geplanten Ausbauten einsehen.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

