US-Börsen im Minus: Eskalation in der Straße von Hormus belastet Märkte

Die US-Börsen haben am Montag deutlich nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 48.942 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.201 Punkten 0,4 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 27.652 Punkten 0,2 Prozent im Minus.

Die Eskalation in der Straße von Hormus belastete am Montag die Märkte. Die Lage ist unübersichtlich und die Kriegsparteien widersprechen sich teils gegenseitig. Die USA begannen, mit dem sogenannten „Project Freedom“ Handelsschiffe durch die Meerenge zu begleiten. Der Iran wertet das als Verstoß gegen den Waffenstillstand. Ein US-Patrouillenboot soll von iranischen Angriffen getroffen worden sein, ein US-Kriegsschiff soll zurückgedrängt worden sein. Die Vereinigten Arabischen Emirate geben an, dass der Iran Öltanker und den Erdölexportkomplex in Fudschaira getroffen habe.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1696 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8550 Euro zu haben.

Der Goldpreis war stark im Rückwärtsgang, am Abend wurden für eine Feinunze 4.519 US-Dollar gezahlt (-2,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 124,23 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 114,10 US-Dollar, das waren 5,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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