SPD bekennt sich zur Koalition und setzt auf Reformen

Ein Jahr nach Start der Bundesregierung hat sich die SPD zur Koalition bekannt. Man sehe, dass „langsam auch Dinge vor Ort entstehen“, sagte SPD-Fraktionschef Matthias Miersch am Dienstag vor der Fraktionssitzung im Bundestag. „Insofern freuen wir uns auf die kommenden drei Jahre und gehen auch sehr selbstbewusst in diese drei Jahre hinein“, sagte Miersch.

SPD-Parteichef und Finanzminister Lars Klingbeil unterstrich vor der Fraktionssitzung ebenfalls den Willen zur Fortsetzung der Koalition. „An diesem Weg, den wir gemeinsam gehen wollen, hat sich auch nichts geändert“. Man wolle, dass die Koalition erfolgreich sei und dafür mache man „jeden Tag“ Kompromisse. Klingbeil räumte ein, dass das Vertrauen in die Politik zuletzt gesunken sei. Man wolle dem entgegenwirken, indem man sich jetzt auf „Reformen“ fokussiere.

In den Umfragen fährt die aktuelle Regierung historisch schlechte Ergebnisse ein. Wäre jetzt Neuwahl hätten Union und SPD alleine wohl keine ausreichende Mehrheit.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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