Forschungsministerin Bär wirbt um US-Wissenschaftler: 300 Forscher aus USA bereits nach Deutschland geholt

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) will mehr US-Wissenschaftler nach Deutschland locken. Man habe mit der Wissenschaftsfreiheit ein wichtiges Argument im Rennen um die besten Wissenschaftler, sagte sie dem Sender „Welt TV“.

Bär machte klar, dass Deutschland auch aktiv um amerikanische Forscher werbe und verwies auf das „1.000-Köpfe-Plus-Programm“. Mit diesem habe die Bundesregierung dafür gesorgt, dass internationale Wissenschaftler die Möglichkeit hätten, in Deutschland zu forschen.

Damit habe man auch schon US-Forscher für Deutschland gewinnen können. „Wir haben von den tausend, die wir angepeilt haben, Stand jetzt sogar schon 300, auch aus den Vereinigten Staaten, weil Deutschland etwas hat, was fast kein anderes Land auf der Welt hat, nämlich im Grundgesetz die Wissenschaftsfreiheit fest verankert“, so Bär. Sie fügte hinzu: „Internationale Forscher sind bei uns sehr, sehr wohl willkommen.“

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte sich unterdessen auf dem Katholischen Kirchentag kritisch zur Ausbildung in den USA geäußert. Er würde seinen Kindern „heute nicht empfehlen, in die USA zu gehen, dort ausgebildet zu werden und dort zu arbeiten, einfach weil sich dort plötzlich ein gesellschaftliches Klima entwickelt hat“, so Merz. Außerdem hätten selbst die Bestausgebildeten in den USA Schwierigkeiten, einen Job zu finden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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