Uniper-Privatisierung: Betriebsrat gegen außerbörslichen Verkauf

Der Uniper-Betriebsrat fordert vom Bund einen Börsengang als Mittel der Privatisierung. Einen außerbörslichen Verkauf lehne man kategorisch ab, sagte Martin Geilhorn, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats, der „Rheinischen Post“.

„Wir treten weiterhin vehement für den Re-IPO ein, da die Unabhängigkeit von Uniper für uns essenziell ist, um die Rechte und Interessen unserer Mitarbeitenden zu schützen“, so Geilhorn. Re-IPO meint die Rückkehr an die Börse. Auch nachdem der Bund sich jetzt zu den möglichen Prozessen geäußert habe, ändere sich an der Sichtweise der Uniper-Mitbestimmung nichts.

Uniper hat 7.000 Beschäftigte, davon 2.950 in Düsseldorf.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Waldbrandgefahr: Städte- und Gemeindebund fordert dauerhafte Finanzhilfen von Bund und Ländern für Feuerwehren und Prävention

    Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) fordert wegen der zunehmenden Waldbrandgefahr eine dauerhafte finanzielle Unterstützung der Kommunen durch Bund und Länder.DStGB-Präsident Ralph Spiegler sagte der „Rheinischen Post“: „Die Bedrohungslage durch…

    Pflegereform: Pflegeheimchef Wilhelm nennt Gesetzentwurf ein reines Spargesetz und fordert mehr Lebensqualität

    Die Bundesregierung will noch im Herbst eine Reform der Pflegeversicherung über die Bühne bringen. Die bislang bekannt gewordenen Pläne gingen allerdings vollständig an den Problemen im Pflegealltag vorbei, warnt Hans-Jürgen…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert