Bund der Steuerzahler: Elterngeld muss neu ausgerichtet werden – Sparzwang im Familienministerium

Der Bund der Steuerzahler fordert eine Neuausrichtung des Elterngelds. Mit Blick auf den größten Posten im Haushalt von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) sagte Präsident Reiner Holznagel der „Rheinischen Post“: „Zurecht ist jedes Ressort gefordert, zu sparen, so auch das Familienministerium. Eine Neuausrichtung des Elterngelds ist somit nahezu zwangsläufig, denn die Zeit der Tabus im Haushalt ist vorbei.“

Gleichzeitig dürften die Sparanstrengungen des Bundes nicht zur Belastungsprobe für Steuerzahler und ihre Familienpläne werden. Holznagel sagte, Familien müssten „besonders geschützt und gefördert“ werden. Das gehe auch über steuerliche Vorteile oder stärkere Boni in den umlagefinanzierten Sozialversicherungssystemen, die auf nachkommende Beitragszahler angewiesen seien.

Ministerin Prien muss 2027 in ihrem Etat 500 Millionen Euro einsparen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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