Wohnungsbau: Linke bezeichnet Einbruch bei Fertigstellungen als beschämend und fordert Investitionsprogramm

Die Linke hat die geringe Zahl von fertiggestellten Wohnungen im vergangenen Jahr als „beschämend“ bezeichnet.

Die angekündigten Schritte von Bauministerin Verena Hubertz gingen nicht weit genug, sagte die wohnungspolitische Sprecherin der Linken, Caren Lay, der „Rheinischen Post“. Es brauche dringend ein Investitionsprogramm für sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau.

Der Bau von sozialen, kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungen müsse Priorität bekommen. Außerdem solle der Bund endlich selbst in relevantem Ausmaß bezahlbare Wohnungen bauen. Die von der Bundesregierung versprochenen Zuschüsse für gemeinnützige Wohnungen müssten endlich kommen, so Lay.

Lay kritisierte, es fehlten mindestens 1,4 Millionen Wohnungen in Deutschland – allen voran fehle bezahlbarer Wohnraum. Der angespannte Wohnungsmarkt werde immer mehr zur „gesellschaftlichen Zerreißprobe“.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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