Philippinen: Erdbeben vor Mindanao fordert mindestens 19 Todesopfer

Bei einem schweren Erdbeben vor der Küste der südphilippinischen Insel Mindanao sind mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Das teilten die Behörden am Montag mit.

Das Beben der Stärke 7,8 hatte sich am Montagmorgen um 7:37 Uhr Ortszeit (1:37 Uhr deutscher Zeit) ereignet. Es löste Tsunami-Warnungen für die Philippinen, Indonesien, Japan und Australien aus, die jedoch später wieder aufgehoben wurden. Nach dem Hauptbeben wurden zahlreiche Nachbeben mit Stärken zwischen 1,3 und 6,7 registriert.

In sozialen Medien wurden Aufnahmen von einstürzenden Gebäuden verbreitet. Zahlreiche Menschen sollen Medienberichten zufolge bei dem Beben verletzt worden sein.

Der philippinische Präsident Ferdinand Marcos Jr. erklärte, dass er alle zuständigen Regierungsbehörden angewiesen habe, unverzüglich zu handeln. „Wir werden Mindanao nicht im Stich lassen“, versprach er. Zudem ordnete Marcos die Aussetzung des Schulunterrichts in den betroffenen Gebieten an. Das Beben fiel mit dem ersten Schultag des neuen Schuljahres auf den Philippinen zusammen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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