Der Freistaat Sachsen hat vier Modellprojekte zum klimaresilienten Stadtumbau ausgewählt und fördert sie mit insgesamt 948.000 Euro. Das teilte das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) am Montag mit.
Die Projekte in Leipzig, Nossen, Ottendorf-Okrilla und Dresden sollen zeigen, wie Kommunen auf Hitze und Starkregen reagieren können.
Die Förderbescheide werden den Städten und Gemeinden in diesen Tagen durch die Sächsische Aufbaubank zugestellt. Die Vorhaben umfassen unter anderem die wassersensible Umgestaltung der Steinstraße in Leipzig, die Entsiegelung und Begrünung eines Schulhofs in Nossen, ein Schwammstadtkonzept für die neue Ortsmitte in Ottendorf-Okrilla sowie die klimaresiliente Weiterentwicklung des Vorplatzes des Kulturpalastes in Dresden.
Die maximale Fördersumme pro Projekt liegt bei 250.000 Euro.
Staatsministerin Regina Kraushaar (CDU) betonte, dass die große Resonanz auf den Förderaufruf zeige, wie viele Kommunen ihre Stadt- und Ortskerne besser auf Klimafolgen vorbereiten wollten. Insgesamt waren 24 Projektskizzen mit einem beantragten Fördervolumen von rund 4,6 Millionen Euro eingegangen.
Die ausgewählten Modellprojekte sollen nach ihrer Umsetzung als Praxisbeispiele für andere Kommunen dienen. Eine Fachveranstaltung in Oschatz am 25. Juni wird die Ansätze präsentieren.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

