Die Polizeidirektion Dresden und die Staatsanwaltschaft Dresden haben am Dienstag eine groß angelegte Durchsuchungsaktion gegen Kinderpornografie durchgeführt. Wie die Behörden mitteilten, wurden insgesamt 24 Wohnungen und Geschäftsräume in Dresden sowie den Landkreisen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Meißen durchsucht.
Die Maßnahmen richten sich gegen 24 Beschuldigte.
Bei den Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter 51 Handys, 40 Computer und 186 weitere digitale Speichermedien. Zudem wurden als Zufallsfunde ein Schlagring und Pyrotechnik beschlagnahmt.
An dem Einsatz waren insgesamt 125 Beamte beteiligt, die von der sächsischen Bereitschaftspolizei unterstützt wurden.
Die Ermittlungen in den einzelnen Verfahren dauern an. Aufgrund der aufwendigen Auswertung der sichergestellten Datenträger wird dies nach Angaben der Polizei noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Mit der konzertierten Aktion soll dem Deliktsfeld der Kinder- und Jugendpornographie nachhaltig begegnet werden.
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