Die sächsischen Wälder sind zum sechsten Mal in Folge mit dem internationalen PEFC-Zertifikat für nachhaltige Waldbewirtschaftung ausgezeichnet worden. Das teilte das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft am Mittwoch in Herrnhut mit.
Aktuell werden 67 Prozent der sächsischen Wälder aller Eigentumsformen nach den PEFC-Kriterien bewirtschaftet, 15 Prozentpunkte mehr als vor zehn Jahren.
Dies entspreche einer Fläche von 347.962 Hektar, an der 539 Forstbetriebe beteiligt seien. Den größten Anteil der zertifizierten Flächen stelle der Staatsbetrieb Sachsenforst mit rund 205.600 Hektar.
Immer mehr Körperschafts- und Privatwaldbesitzer sowie Forstliche Zusammenschlüsse ließen sich zertifizieren, um der Nachfrage nach zertifiziertem Holz nachzukommen.
Das Zertifizierungssystem basiert auf den Beschlüssen der Nachfolgekonferenzen der Umweltkonferenz von Rio de Janeiro aus dem Jahr 1992. In Deutschland sind rund vier Fünftel der Waldfläche (fast 9 Millionen Hektar) durch PEFC zertifiziert.
Weltweit sind es rund 296 Millionen Hektar. Staatssekretär Menke betonte, die Zertifizierung zeige, dass die Wälder nach strengen ökologischen, ökonomischen und sozialen Standards bewirtschaftet würden, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgingen.
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