SPD-Generalsekretär Klüssendorf weist Steinbrücks AfD-Vorstoß zurück

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat Forderungen des früheren Bundesfinanzministers Peer Steinbrück (SPD) nach einem anderen Umgang mit der AfD zurückgewiesen. Steinbrück hatte vorgeschlagen, rote Linien für die AfD zu definieren, innerhalb derer Gesprächsbereitschaft möglich sei.

„Die AfD richtet sich nicht nach irgendwelchen roten Linien, die wir aufzeigen – warum sollten sie auch, sie wollen die demokratischen Parteien nach eigener Aussage zerstören“, sagte Klüssendorf dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwochsausgabe). Die Partei könne nicht mit den gleichen Maßstäben bewertet werden wie andere, „weil sie schlicht nicht auf dem gleichen Boden unserer Verfassung steht“.

Steinbrück stelle zwar „die richtige und legitime Frage, nämlich ob die Strategie der demokratischen Parteien im Umgang mit der AfD richtig ist“, so der SPD-Generalsekretär. Er komme aber nicht zu der gleichen Schlussfolgerung wie Steinbrück: „Die AfD hat überhaupt kein Interesse daran, sich in den demokratischen Diskurs einbinden zu lassen.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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