VZBV fordert von Bundesregierung Erhalt der gentechnikfreien Produktion nach EU-Entscheidung

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) kritisiert die Gentechnik-Entscheidung der EU und fordert vom Bund Gegenmaßnahmen.

Der „Rheinischen Post“ sagte Christiane Seidel, Leiterin des Teams Lebensmittel im VZBV: „Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist diese Entscheidung ein Rückschritt.“ Ohne eine verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln aus neuer Gentechnik werde ihre Wahlfreiheit stark eingeschränkt. Künftig sei nicht mehr erkennbar, ob ein Produkt mit dieser Technik hergestellt wurde. Zudem widerspreche die Entscheidung dem Vorsorgeprinzip, da für viele dieser Lebensmittel weder eine Risikoprüfung noch ein Zulassungsverfahren vorgesehen sein werde.

Die VZBV-Expertin forderte: „Jetzt ist die Bundesregierung gefordert, sicherzustellen, dass die gentechnikfreie Lebensmittelproduktion weiterhin möglich bleibt.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Gesundheitsausgaben 2024: Privathaushalte tragen mit 286,8 Milliarden Euro den größten Anteil

    Im Jahr 2024 haben die Privathaushalte rund 286,8 Milliarden Euro oder 54,3 Prozent der laufenden Gesundheitsausgaben in Deutschland in Höhe von 528,5 Milliarden Euro finanziert.Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am…

    Gastgewerbeumsatz April 2026: Stagnation im Vormonatsvergleich, deutliches Minus zum Vorjahr

    Der Umsatz im Gastgewerbe in Deutschland ist im April 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) im Vergleich zum März 2026 konstant geblieben.Nominal (nicht-preisbereinigt)…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert