Die Zahl der Verkehrsunfälle im Landkreis Börde ist im vergangenen Jahr leicht gesunken, die Zahl der Todesopfer auf den Straßen ist jedoch gestiegen. Das hat die Polizei des Reviers Börde am Donnerstag mitgeteilt.
Demnach wurden im Jahr 2025 insgesamt 4.702 Unfälle registriert, ein Rückgang um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (4.880).
Bei den 538 Unfällen mit Personenschaden wurden 700 Menschen verletzt, zwölf von ihnen starben. Im Jahr 2024 waren es noch neun Tote.
Die Zahl der Schwerverletzten stieg von 668 auf 700. Als Hauptunfallursachen nannte die Polizei nicht angepasste Geschwindigkeit (13 Prozent) und Vorfahrtsverstöße (9 Prozent). Fast ein Drittel aller Unfälle, insgesamt 1.546, waren Wildunfälle.
Ein positiver Trend zeigt sich bei der Unfallbeteiligung unter Alkoholeinfluss: Die Zahl sank von 82 auf 54 Fälle.
Deutlich gestiegen ist dagegen die Zahl der Unfälle unter Drogeneinfluss – von sechs auf 14. Die Polizei wies zudem auf einen Anstieg der Unfallverursacher über 65 Jahre hin: Mit 791 Fällen lag die Zahl um 10,5 Prozent über dem Vorjahr. Als Unfallschwerpunkte nannte die Polizei unter anderem die Kreuzung L 47 in Hohenwarsleben sowie die B 245 in Oschersleben.
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