US-Börsen uneinheitlich: Dow Jones steigt leicht, Nasdaq fällt

Die US-Börsen haben sich am Donnerstag uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 51.921 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.357 Punkten rund einen Punkt im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 29.440 Punkten 0,8 Prozent im Minus.

Der Hype um Sprachmodelle, die häufig als „Künstliche Intelligenz“ (KI) bezeichnet werden, hat zu einer enormen Nachfrage nach Speicherchips geführt und die Preise für diese in die Höhe getrieben. Apple begründet damit nun einen Schritt, der für den Hard- und Softwarehersteller ungewöhnlich ist: Noch bevor neue Modelle erscheinen, werden die Preise für die aktuell erhältlichen iPads und MacBooks teils deutlich erhöht.

Neben dem Iran-Krieg und der Blockade der Straße von Hormus lässt damit nun auch die Chipnachfrage die Preise für Konsumenten steigen. Das von der US-Zentralbank Federal Reserve favorisierte Inflationsmaß, der PCE-Preisindex, stieg im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,1 Prozent. Die Kernrate, die die volatilen Preise für Nahrungsmittel und Energie ausklammert, erhöhte sich um 3,4 Prozent, wie das zuständige US-Statistikamt am Donnerstag mitteilte.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1373 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8793 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.029 US-Dollar gezahlt (+0,7 Prozent). Das entspricht einem Preis von 113,89 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 75,35 US-Dollar, das waren 2,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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