Im Jahr 2025 wurden in Sachsen-Anhalt 96 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren adoptiert, was einem Rückgang von 15,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dies teilte das Statistische Landesamt am Dienstag mit.
Von den adoptierten Minderjährigen waren etwa zwei Drittel zum Zeitpunkt der Adoption jünger als drei Jahre.
Die meisten Adoptionen fanden in der kreisfreien Stadt Halle (Saale) mit 21 Fällen statt, gefolgt von der Landeshauptstadt Magdeburg mit 16 Adoptionen. In den Landkreisen Harz, Saalekreis und Salzlandkreis wurden jeweils 11 Adoptionen verzeichnet.
Am seltensten wurden Kinder in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau sowie im Landkreis Mansfeld-Südharz adoptiert, wo jeweils nur ein Adoptionsvorgang stattfand.
Von den 96 Adoptionen wurden 49 Kinder und Jugendliche von nicht verwandten Personen angenommen, während 42 Adoptionen durch einen Stiefelternteil erfolgten. Am Jahresende 2025 waren noch 24 Minderjährige zur Adoption vorgemerkt, was einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr darstellt.
Die Adoptionspflege, die der Eingewöhnung der Kinder bei den Adoptionsbewerbern dient, umfasste 75 Kinder und Jugendliche, 41 weniger als im Vorjahr.
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