Die Arbeitslosigkeit in Sachsen ist im Juni erneut zurückgegangen. Wie die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mitteilte, waren im Freistaat rund 150.000 Menschen ohne Arbeit, rund 1.500 weniger als im Mai.
Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei sieben Prozent.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der Arbeitslosen jedoch um fast 3.000.
Der Rückgang sei auf die wirtschaftlich schwierigen Zeiten zurückzuführen, erklärte Klaus-Peter Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion. Man habe viele Menschen mit Qualifizierungen und Förderangeboten unterstützen können.
Allein im ersten Halbjahr seien rund 60.000 Förderungen finanziert worden, fast 9.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Hansen rechnet in den kommenden Monaten mit einem saisonalen Anstieg der Arbeitslosenzahlen, vor allem bei jüngeren Menschen.
Die Arbeitslosigkeit sank in allen 13 Landkreisen und kreisfreien Städten.
Den stärksten Rückgang verzeichnete der Erzgebirgskreis mit minus 2,8 Prozent, den geringsten die Stadt Leipzig mit minus 0,1 Prozent. Die niedrigste Arbeitslosenquote wies der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 5,4 Prozent auf, die höchste die Stadt Chemnitz mit 9,7 Prozent.
Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im April bei rund 1,61 Millionen, ein Rückgang um 18.300 im Vergleich zum Vorjahr.
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