Die sächsische Linke hat den VW-Konzern aufgefordert, das Werk in Zwickau nicht zu schließen. Die Landesvorsitzenden Anja Eichhorn und Marco Böhme sowie die Fraktionsvorsitzende im Landtag, Susanne Schaper, erklärten anlässlich eines Aktionstages bei VW, die Arbeitsplätze müssten erhalten bleiben.
Die Bedeutung des Zwickauer Werks für den Südwesten Sachsens sei kaum in Zahlen zu fassen, so die Politiker.
Zahlreiche Zulieferer wären von einer Schließung direkt betroffen. VW habe seit 2022 rund 22 Milliarden Euro an Dividenden an Aktionäre ausgeschüttet.
Wer so handle, stehe vielleicht unter Druck, aber nicht kurz vor der Insolvenz. Bei den laut Medienberichten geplanten Maßnahmen gehe es vor allem darum, die Gewinne zu sichern.
Die Linke forderte: Arbeitsplätze vor Rendite.
Das Management habe die nötige Transformation verschlafen. Die Fehler der Chefetage dürften nicht an die Beschäftigten und die Region weitergegeben werden.
Die Transformation müsse mit den Beschäftigten und nicht gegen sie erfolgen.
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