Forsa-Umfrage: 64 Prozent der Deutschen fordern gezielte Spritpreis-Hilfe für pendelnde Geringverdiener

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa sind zwei Drittel der Deutschen dafür, dass Menschen mit geringem Einkommen, die beruflich längere Strecken pendeln müssen, eine gezielte staatliche finanzielle Unterstützung erhalten. Das berichten die Sender RTL und ntv, die die Umfrage in Auftrag gegeben haben.

Demnach sprechen sich 64 Prozent der Befragten für eine solche Unterstützung aus. Besonders hoch ist die Zustimmung unter den Anhängern der SPD mit 78 Prozent und der Linken mit 86 Prozent.

Rund die Hälfte aller Befragten (48 Prozent) geht davon aus, dass die hohen Spritpreise dazu führen, dass in Deutschland zumindest etwas weniger Auto gefahren werde. Ähnlich viele (50 Prozent) gehen von keinem nennenswerten Einfluss der hohen Spritpreise auf das Verkehrsaufkommen aus.

39 Prozent aller Befragten sagen, es sei gut, wenn wegen der hohen Spritpreise weniger Auto gefahren werde, weil dadurch die Umwelt geschont würde. Mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent) teilt diese Meinung nicht.

Für die Erhebung wurden am 13. und 14. Juli ingsesamt 1.001 Menschen befragt.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Sanktionen für ungepflegte Bewerber: VdK warnt vor Willkür durch neue Jobcenter-Weisung

    Der Sozialverband VdK kritisiert neue Weisungen der Jobcenter zur Kürzung von Zahlungen an Grundsicherungsempfänger, wenn diese „stark ungepflegt“ bei Vorstellungsgesprächen erscheinen.„Der VdK sieht die interne Weisung der Bundesagentur für Arbeit…

    CDU-Sozialflügel wirft Söder Torpedierung der Koalition vor

    Der Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels, Dennis Radtke, hat den Kurs von CSU-Chef Markus Söder in der Reformdebatte scharf kritisiert. Es sei wichtig, dass die Bundesregierung jetzt Kurs halte, sagte Radtke den…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert