Bundeskabinett beschließt neue Start-up-Strategie

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch ihre neue Start-up- und Scale-up-Strategie beschlossen. Ziel sei es, bessere Rahmenbedingungen für innovative Unternehmen zu schaffen, teilte das Wirtschaftsministerium mit.

Die Strategie zielt darauf ab, Gründungen zu erleichtern, Wachstum zu beschleunigen und Innovationen in Deutschland zu halten. Bundesministerin Katherina Reiche (CDU) sagte, dass bürokratische Hürden gesenkt und mehr privates sowie öffentliches Wagniskapital mobilisiert werden sollen. „Mit der Start-up- und Scale-up-Strategie der Bundesregierung legen wir das Fundament für die nächste Generation deutscher Weltmarktführer“, sagte sie. Es handele sich um ein „echtes Gemeinschaftswerk“ mit den anderen Ressorts.

Die Strategie umfasst Maßnahmen zur Verbesserung der Finanzierungsbedingungen für Start-ups und Scale-ups, insbesondere in der Wachstumsphase. Zudem soll der Transfer von Forschung in marktfähige Geschäftsmodelle gestärkt und Bürokratie abgebaut werden. Die Bundesregierung will auch Start-ups aus der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie stärker berücksichtigen.

Die Strategie entstand nach Darstellung des Ministeriums unter enger Einbindung der Start-up-Community, wobei rund 300 Stellungnahmen und die Ergebnisse von zehn Workshops berücksichtigt wurden. Mit etwa 150 Maßnahmen, die von verschiedenen Bundesressorts geleitet werden, sollen „verlässliche Rahmenbedingungen“ für Innovation, Investitionen und Wachstum geschaffen werden. Die Umsetzung ist noch in dieser Legislaturperiode geplant.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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