JU und Jusos fordern Schließung von Erbschaftsteuer-Schlupflöchern

Die Vorsitzenden der Jungen Union und der Jungsozialisten sprechen sich dafür aus, Schlupflöcher bei der Erbschaftssteuer zu schließen.

„Ich bin offen dafür, dass wir bei der Erbschaftsteuer die Strukturen überprüfen und Schlupflöcher schließen“, sagte JU-Chef Johannes Winkel dem Nachrichtenmagazin „Focus“. „Man kann keinem Bürger vermitteln, dass Menschen mit geringerem Erbe von der Steuer direkt betroffen sind und Menschen, die sehr vermögend sind, sich mithilfe gesellschaftsrechtlicher Konstrukte davon lösen können“, ergänzte Winkel. Die Besteuerung von Vermögen dürfe nicht davon abhängen, „ob man sich die Beratung einer Großkanzlei leisten kann“, fügte Winkel hinzu.

Juso-Chef Philipp Türmer kritisierte: „Dieses Land verliert jedes Jahr Hunderte Milliarden Euro an Steuerhinterziehung und legale Steuertricks. Etliche Milliarden verliert der Fiskus beispielsweise, weil die Erbschaftsteuer große Ausnahmen vorsieht.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    RTL/ntv: Große Mehrheit der Deutschen zweifelt an Wirtschaftswende der Merz-Regierung

    Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa traut ein Viertel der Bundesbürger der Bundesregierung zu, die Wirtschaft in Deutschland wieder voranzubringen. Das zeigt das „Trendbarometer“ der Sender RTL und ntv, die…

    FDP-Chef Kubicki: Zuckersteuer ist gebrochenes Wahlversprechen von Merz und Söder

    FDP-Chef Wolfgang Kubicki hat die Pläne des Finanzministeriums für eine sogenannte Zuckersteuer scharf kritisiert. „Es ist schlicht und ergreifend eine platte Steuererhöhung mit mehr als 30 Prozent Preissteigerung“, sagte er…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert