Standseilbahnunglück in Lissabon: Mindestens 15 Tote nach Unfall mit Elevador da Glória

Das Auswärtige Amt hat nach dem Standseilbahnunglück in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon mit mindestens 15 Toten den Betroffenen sein Mitgefühl ausgesprochen.

„Unsere Gedanken sind bei den Opfern des tragischen Standseilbahnunglücks in Lissabon“, teilte das Außenministerium am Donnerstag in Berlin mit. „Wir trauern mit den Angehörigen und wünschen den Verletzten eine schnelle Genesung.“ Man stehe mit den portugiesischen Behörden in Kontakt, um Unterstützung zu leisten, so das AA.

In Lissabon war am Mittwochabend die Standseilbahn „Elevador da Glória“ Zeugenberichten zufolge auf einen Gehweg und gegen ein Gebäude prallte. Dabei kamen Polizeiangaben zufolge mindestens 15 Personen ums Leben, 18 weitere Menschen wurden verletzt. Die portugiesische Regierung verordnete anlässlich des Unglücks für den Donnerstag einen Tag der nationalen Trauer.

Die Standseilbahn „Elevador da Glória“ verbindet seit 1885 das Stadtzentrum mit dem höher gelegenen Bairro Alto. Wie auch der Elevadores da Bica und da Lavra gilt die Standseilbahn als Symbol der Stadt und ist insbesondere bei Touristen beliebt.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    CDU-Arbeitnehmerchef Radtke nennt Audi-Auftritt bei Trump „verstörend und erbärmlich“

    Der Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels, Dennis Radtke, kritisiert den Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner bei einer Wahlkampfveranstaltung von US-Präsident Donald Trump scharf. Dass deutsche Unternehmen im Ausland investierten, sei zunächst ein…

    Stromsteuersenkung für alle: Anke Rehlinger wirft Kanzler Merz leeres Versprechen vor

    In der Debatte um die Stromsteuersenkung für alle erhöht die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) den Druck auf die Bundesregierung und wirft Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) leere Versprechungen vor. Das…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert