Die Beherbergungsbetriebe in Sachsen-Anhalt haben im Juli einen deutlichen Rückgang der Gästezahlen verzeichnet. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes gab es knapp 331.600 Gästeankünfte und rund 875.400 Übernachtungen, was einem Minus von 3,6 Prozent bei den Gästen und 4,2 Prozent bei den Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht.
Damit folgte die Entwicklung dem Bundestrend, wo ein Rückgang von 1,2 Prozent bei den Übernachtungen registriert wurde.
86,8 Prozent der Gäste kamen aus dem Inland, wo sowohl bei den Gästeankünften (-4,2 %) als auch bei den Übernachtungen (-4,8 %) Rückgänge zu verzeichnen waren. Bei ausländischen Gästen gab es dagegen leichte Zuwächse von 0,5 Prozent bei den Ankünften und 0,7 Prozent bei den Übernachtungen.
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sank von 2,7 auf 2,6 Tage.
Regional zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen: Während die Region Magdeburg, Elbe-Börde-Heide Zuwächse verzeichnete (+3,0 % Gäste, +3,3 % Übernachtungen), mussten die Tourismusregionen Harz und Harzvorland (-5,2 % Gäste, -8,3 % Übernachtungen), Halle, Saale, Unstrut (-4,6 % Gäste, -5,9 % Übernachtungen) und Anhalt-Wittenberg (-8,2 % Gäste, -5,4 % Übernachtungen) Rückgänge hinnehmen. In der Altmark gab es weniger Gäste, aber mehr Übernachtungen.
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