Die Polizeidirektion Chemnitz hat am Freitagmorgen eine großangelegte Durchsuchungsaktion im Erzgebirgskreis und Landkreis Zwickau durchgeführt. Wie die Behörde mitteilte, richteten sich die Maßnahmen gegen 43 mutmaßliche Teilnehmer gewaltsamer Übergriffe bei einem Junioren-Fußballspiel im Juni.
Bei den Einsätzen in mehreren Ortschaften, darunter Aue-Bad Schlema, Zschorlau, Stollberg und Limbach-Oberfrohna, wurden Mobiltelefone und möglicherweise verfahrensrelevante Bekleidung sichergestellt.
Zudem fanden die Beamten verbotene Pyrotechnik, Farbspraydosen und Graffitischablonen. Von 43 Tatverdächtigen konnten 41 angetroffen werden, Festnahmen gab es jedoch nicht.
Die Razzia stand im Zusammenhang mit einem Vorfall vom 7. Juni, bei dem dutzende maskierte Personen in ein Stadion in Grünhain-Beierfeld eingedrungen waren und sieben Fans des FSV Zwickau leicht verletzt hatten.
An dem Großeinsatz waren mehr als 250 Polizeibeamte beteiligt, die Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs werden fortgesetzt.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

